Bekannte Fehler
Stand: 28. Oktober 2026
Hier siehst du, welche Fehler bereits gemeldet wurden und woran gearbeitet wird. Fällt dir etwas auf, das hier nicht steht, melde es bitte – in der App über das Melde-Symbol oder mit dem Knopf hier:
Offen
Zurzeit ist nichts offen. Gemeldete Fehler erscheinen hier, sobald sie bestätigt sind.
Behoben
Beim Nachkorrigieren konnten bereits vergebene Punkte verlorengehen
Wer mitten in der Nachkorrektur das Gerät drehte oder die App kurz verliess, fand sie bei derselben Frage wieder – die vorher eingetragenen Punkte waren aber weg. Die App sagte dazu kein Wort. Wer in dieser Lage die letzte Frage bewertete und abschloss, bekam eine Note, in der die bereits bewerteten Fragen mit null Punkten zählten. Zurück in die Nachkorrektur führt kein Weg, weil das Ergebnis danach abgeschlossen ist.
Die Ursache war eine Unstimmigkeit zwischen zwei Arten, Zwischenstände zu merken: Die Fragennummer überlebte den Neuaufbau des Bildschirms, die eingetragenen Zahlen nicht. Dass ausgerechnet die eigenen Entscheidungen verschwanden und die Fragennummer blieb, machte den Fehler unsichtbar – der Bildschirm sah aus, als wäre alles in Ordnung.
Seit 2.0.0 gehören Punkte, anerkannte Lücken und Fragennummer zusammen: Entweder überleben sie alle oder keine. Nach einem Neustart der App beginnt die Nachkorrektur von vorn – unbequem, aber die Antworten sind alle noch da, und eine stillschweigend falsche Note ist das Schlechtere.
Was zu tun istNichts. Wenn dir in der Vergangenheit eine Note zu tief vorkam und du dabei das Gerät gedreht hattest: Das war vermutlich dieser Fehler. Den betroffenen Durchgang kannst du über das Lernpaket-Menü zurücksetzen und neu rechnen lassen.
Der Hinweis auf die Projektkosten kam immer wieder – und auf jedem Gerät erneut
Der einmalige Hinweis darauf, was das Projekt im Jahr kostet, war an die Versionslinie gebunden: einmal je 1.7er-, 1.8er-, 1.9er-Fassung. Bei vier Versionen in drei Wochen hiess «das steht hier einmal» in Wahrheit viermal. Dazu kam, dass das Merkmal in den Geräteeinstellungen lag und die werden nicht abgeglichen – wer zwei Geräte hat, bekam ihn auf jedem.
Seit 2.0.0 erscheint er ein einziges Mal überhaupt, und wer ihn auf einem Gerät weggetippt hat, sieht ihn auf keinem weiteren. Dasselbe gilt für «Danke, ich habe schon unterstützt» und für den zuletzt gezeigten Feiertagsgruss. Die Feiertagsgrüsse selbst bleiben.
Was zu tun istNichts. Wer ihn schon einmal gesehen hat, bekommt ihn mit dem Update nicht noch einmal.
Das Vorlesen klang weiterhin blechern – und die App wies nicht darauf hin
Mit 1.7.0 sollte die App selbst die beste installierte deutsche Stimme wählen. Bei einem Teil der Nutzer hat das nichts geändert: Es klang unverändert blechern und zu hoch, und der Hinweis «lade ein besseres Sprachpaket» blieb aus.
Die Ursache war eine Ebene höher, als wir gesucht hatten. Android kann mehrere Sprachmotoren installiert haben – etwa den von Google und den von Samsung. Die App hat die beste Stimme gesucht, aber nur innerhalb des als Standard eingestellten Motors. Auf Samsung-Geräten ist das in aller Regel Samsungs eigener, und Googles hochwertige deutsche Stimmen waren damit gar nicht sichtbar. Dass auch kein Hinweis kam, hatte einen zweiten Grund: Er hing an der Qualitätsangabe der Stimme, und die ist eine Selbstauskunft des Sprachmotors – ein Motor, der seine eigene Stimme gut findet, brachte die App zum Schweigen.
Seit 1.9.0 sucht die App über alle installierten Sprachmotoren und bevorzugt Google. Schlägt das Setzen der Stimme fehl, erscheint jetzt ein Hinweis, statt still die Vorgabestimme sprechen zu lassen. Und unter Einstellungen → Lernen und Prüfen steht neu, welche Stimme gerade benutzt wird.
Was zu tun istNichts. Wer den Sprachmotor bereits von Hand auf Google umgestellt hat, kann das so lassen – die App wählt denselben.
Der Rundgang beschrieb zwei Knöpfe, die es so nicht gibt
Der mit 1.8.0 eingeführte Rundgang sagte beim Prüfungsdatum: «Tippe auf einer Karte rechts auf ⋮». Auf der Übersichtskarte gibt es aber kein solches Symbol – dort öffnet langes Drücken das Menü. An einer zweiten Stelle war von einem «Aa» für die Schriftgrösse die Rede; der Knopf trägt ein Symbol und keine Beschriftung.
Beide Texte sind in 1.9.0 korrigiert. Entstanden sind sie, weil die Texte des Rundgangs geschrieben wurden, bevor die beschriebene Oberfläche endgültig feststand.
Was zu tun istNichts.
Der Bibliothekszugang wurde auf jedem Gerät einzeln abgefragt
Mit 1.7.0 kam beim ersten Start das Fenster zur Neuerfassung des Bibliothekszugangs – und zwar auf jedem Gerät, auch wenn der Zugang längst eingetragen und für die Übertragung freigegeben war. Der Grund lag in der Umstellung selbst: Solange das Fenster offen war, hielt die App den Abgleich der Zugangsdaten absichtlich an, damit er nicht zurückholt, was die Umstellung eben gelöscht hatte.
Seit 1.8.0 ist es umgekehrt: Liegt der Zugang bereits in deinem Google Drive, wird er übernommen und im Einrichtungsablauf vorausgefüllt angezeigt – mit dem Hinweis, woher er kam. Die Abfrage entfällt damit auf jedem weiteren Gerät. Auch die Entscheidung «Auf meine anderen Geräte übertragen» gilt ab sofort für alle deine Geräte statt für jedes einzeln.
Was zu tun istNichts. Wer den Zugang schon überträgt, merkt es beim nächsten Gerät.
Die Vorlesestimme klang blechern und zu hoch
Mehrere Rückmeldungen aus der Klasse: Die vorgelesene Zusammenfassung klingt verzerrt, roboterhaft und eine Spur zu hoch – durchgehend, auf Android wie auf dem iPhone, auch über den Gerätelautsprecher.
Die Ursache lag nicht bei der Geschwindigkeit oder der Tonhöhe, sondern bei der Stimme selbst: Android und iOS geben einer App standardmässig die kompakte Stimme einer Sprache – auch dann, wenn auf dem Gerät eine hochwertige installiert ist. Seit Version 1.7.0 sucht die App selbst die beste installierte deutsche Stimme aus (Schweizer Hochdeutsch bevorzugt) und lässt Stimmen aussen vor, die eine Internetverbindung bräuchten.
Wenn es weiterhin blechern klingtDann ist auf dem Gerät keine bessere Stimme installiert – die App weist jetzt darauf hin. Nachladen lässt sie sich unter Android in den Einstellungen bei «Sprachausgabe», auf iPhone und iPad unter «Bedienungshilfen → Gesprochene Inhalte → Stimmen».
Aufzählungen im Lückentext: Reihenfolge zählte als Fehler
Fragt eine Lückentextfrage nach mehreren verschiedenen Begriffen («Die Trias besteht aus ___, ___ und ___»), muss jede der Lücken alle richtigen Antworten annehmen – sonst wäre die richtige Antwort in der «falschen» Reihenfolge falsch. Dafür zählte derselbe Begriff, mehrfach eingetragen, auch mehrfach.
Die App kann das seit Version 1.6.0 richtig bewerten; sie braucht dafür eine Angabe im Lernpaket, welche Lücken zusammengehören. Diese Angabe ist jetzt nachgetragen. Betroffen war die Prüfungssimulation Pneumo (Fassung 4): die Asthma-Trias, die NIV-Indikation und die BIG 5 beim Thoraxschmerz. Die Pakete zu Anatomie & Physiologie III hatten sie bereits.
Was sich ändertDie Reihenfolge der Eingabe spielt in diesen Fragen keine Rolle mehr. Derselbe Begriff, zweimal eingetragen, zählt nur noch einmal – angezeigt wird dann «bereits genannt», und die Note eines bereits abgeschlossenen Durchgangs bleibt unverändert.
Ein veralteter Bibliothekszugang blieb still im Gerät liegen
Wer nach einem Passwortwechsel den alten Zugang eingetragen liess, merkte davon zunächst nichts: Die App nahm die Eingabe entgegen, ohne sie zu prüfen, und meldete sich erst, wenn ein Lernpaket nicht lud – oft Tage später und mit einer Fehlermeldung, die nach einem Problem der Bibliothek aussah statt nach einem falschen Passwort.
Seit Version 1.7.0 wird ein neu eingetragener Zugang sofort geprüft. Stimmt er nicht, sagt die App das gleich und nimmt die Eingabe nicht an – der bisherige Zugang bleibt dabei unverändert stehen. Ist die Bibliothek gerade nicht erreichbar, lässt sich der Zugang trotzdem eintragen; er gilt dann vorerst nur auf diesem Gerät, bis die Prüfung einmal durchgeht.
Was zu tun istNichts – beim ersten Start nach dem Update fragt die App den Zugang ohnehin einmal neu ab und prüft ihn dabei.
Zuordnungsfrage wertete eine richtige Antwort als falsch
Kam auf der rechten Seite einer Zuordnungsfrage dieselbe Antwort zweimal vor – etwa zweimal «Blue Bloater» –, verglich die App jedes linke Element mit einem bestimmten Antwortfeld statt mit dessen Text. Wer das inhaltlich richtige, aber «andere» Feld wählte, bekam «falsch» und darunter als Lösung genau das, was er gewählt hatte. Das sah wie ein Fehler der App aus, und das war es auch.
Seit Version 1.6.0 vergleicht die App den Text der gewählten Antwort. Doppelte Antwortfelder sind damit unproblematisch, in der Bewertung wie in der Anzeige. Die betroffene Frage im Lernpaket war schon im Oktober bereinigt worden; jetzt ist auch die App richtig.
Gemeldet30. September 2026 über das Melde-Symbol in der App. Vielen Dank!
Leere Lücke hielt die Note offen
In der Prüfungssimulation löste auch eine leere Lücke den Korrekturbildschirm aus. Eine Frage, die man schlicht nicht gewusst hat, gibt es aber nichts nachzukorrigieren – sie zählt als falsch. Jetzt erscheint der Korrekturbildschirm nur noch bei Antworten, die tatsächlich strittig sein könnten.
Angefangene Übungsrunde ging verloren
Wer unter Lernen eine Auswahl wie «Alle Fragen» öffnete und zwischendurch aufhörte, begann beim nächsten Öffnen wieder bei Frage 1 – neu gemischt. Bei über 400 Fragen war das die grösste Schwachstelle der App.
Seit Version 1.4.5 wird die Runde gemerkt: Reihenfolge, Position und die Ergebnisse der bereits beantworteten Fragen. Der Knopf heisst dann «Weiterfahren · Frage 87 von 412». Gespeichert wird nach jeder einzelnen Frage, nicht erst am Ende – auch ein leerer Akku kostet nichts mehr. Wer bewusst neu beginnen will, findet darunter «Runde verwerfen und von vorne beginnen».
Gemeldet27. September 2026. Vielen Dank!
Entfernter «sicher»-Haken kam beim Abgleich zurück
Wer bei einem Lernziel den Haken «sicher» von Hand wieder entfernte, fand ihn nach dem nächsten Abgleich mit dem eigenen Google-Konto erneut gesetzt – das zweite Gerät kannte nur den alten Stand und setzte ihn durch.
Seit Version 1.4.5 wird beim Setzen und beim Entfernen ein Zeitstempel mitgeführt. Beim Abgleich gewinnt damit die jüngere Änderung, egal auf welchem Gerät sie gemacht wurde. Dasselbe Verfahren schützt jetzt auch das Zurücksetzen des Übungsfortschritts.
Restzeit auf der Übersicht stand still
Auf der Übersicht einer Vorbereitung lief die angezeigte Restzeit einer laufenden Prüfungssimulation nicht mit, sondern blieb auf dem Wert stehen, der beim Öffnen gegolten hatte. Seit Version 1.4.5 zählt sie im Sekundentakt mit – und steht still, wenn die Simulation pausiert ist.
Tastatur verdeckt die Schaltflächen
Beim Beantworten einer Freitextfrage – in den Übungsfragen wie in der Prüfungssimulation – öffnete sich die Bildschirmtastatur. Tippte man anschliessend neben das Eingabefeld, schloss sie sich nicht wieder. Die Schaltflächen am unteren Rand («Lösung anzeigen», «Nächste Frage») blieben dadurch verdeckt.
Seit Version 1.4.0 schliesst ein Tipp neben das Eingabefeld die Tastatur, der Inhalt rückt über der Tastatur nach oben, und auf der Tastatur gibt es eine «Fertig»-Taste. Das gilt auf dem iPhone und auf Android gleichermassen.
Gemeldet20. September 2026, über TestFlight. Vielen Dank!
Rückmeldungen konnten still verloren gehen
Unter bestimmten Servereinstellungen nahm die App eine Rückmeldung als «gesendet» an, obwohl der Server sie gar nicht gespeichert hatte. Seit Version 1.4.0 gilt eine Meldung erst dann als übermittelt, wenn der Server das ausdrücklich bestätigt – sonst wird sie beim nächsten Mal erneut gesendet.
Etwas gefunden?
Am hilfreichsten ist eine Meldung, die sagt: was du gemacht hast, was du erwartet hast und was stattdessen passiert ist. Ein Screenshot hilft zusätzlich, ebenso die Angabe deines Geräts und der App-Version.
Der Knopf öffnet dein Mailprogramm mit einer vorbereiteten Nachricht – du musst nur noch ausfüllen. Geht es um einen Fehler im Lerninhalt einer Frage, ist das Melde-Symbol in der App der bessere Weg: Die Rückmeldung landet direkt beim Ersteller des Lernpakets.